Gegen Parallelgesellschaften: FDP-Vize Kubicki will maximal 25 Prozent Migranten in Stadtvierteln

Gegen Parallelgesellschaften: FDP-Vize Kubicki will maximal 25 Prozent Migranten in Stadtvierteln

Berlin. Seit den etablierten Parteien die AfD im Nacken sitzt, überbieten sie sich mit Vorschlägen zur Eindämmung der Massenzuwanderung. Weil dieselben Parteien aber vorher jahrzehntelang die Zuwanderung massiv gefördert haben, hält sich die Glaubwürdigkeit ihrer Forderungen in Grenzen.

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Das gilt auch für die FDP, die jetzt mit einem durchaus originellen Vorschlag aufwartet: FDP-Vize Kubicki will den Anteil von Migranten pro Stadtteil deckeln, um so dem Entstehen von Parallelgesellschaften entgegenzuwirken. Kubicki schlägt dabei eine Obergrenze für den Migrantenanteil pro Viertel von 25 Prozent vor.

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„Wir müssen dazu beitragen, daß wir auch Viertel entflechten, daß wir die Residenzpflicht wieder einführen. Wir können nicht – wie in Frankreich – Banlieues sich entwickeln lassen, sondern müssen sagen: ein Viertel einer Stadt darf nicht mehr als 25 Prozent Migrantenanteil haben, damit keine Parallelgesellschaften entstehen“, sagte Kubicki dem TV-Sender „Welt“. Auch er kann allerdings nicht die Augen davor verschließen, daß es diese „Parallelgesellschaften“ längst gibt. Sie hätten sich entwickelt, „weil Menschen verständlicherweise sich zusammengefunden haben in bestimmten Vierteln“. (rk)

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