Gedenkfeier für Samuel Paty massiv gestört: War es wieder Islam-Terror?
Nantes. Nach den jüngsten islamistischen Vorfällen in Frankreich kommt das Land nicht zur Ruhe. Jetzt ist es an einer Schule in Nantes zu einem weiteren Zwischenfall gekommen. Ungefähr 30 vermummte Personen bewarfen Lehrkräfte, die gerade ihres von einem Islam-Fanatiker enthaupteten Kollegen Samuel Paty gedachten. Abonniere jetzt: >> Die starke Stimme für deutsche Interessen
Der Vorfall ereignete sich am Montag gegen 9.45 Uhr am Gymnasium Gaspard Monge La Chauvinière. Ungefähr 30 Vermummte bewarfen plötzlich die Teilnehmer der Gedenkveranstaltung für den in einem Pariser Vorort ermordeten Lehrer Paty. Ein 18jähriger Jugendlicher wurde verhaftet. Zudem sollen zwei Flaschen mit Säure und ein Beutel mit einer brennbaren Flüssigkeit am Tatort gefunden worden sein.
Die Vermummten sollen die Trauernden, darunter auch Vertreter der Regierung, während der Gedenkveranstaltung mit Steinen beworfen haben. Zudem sollen sie versucht haben, die Eingänge der Schule zu blockieren. Es gab aber keine Verletzten. Auch eine Zufahrtsstraße zur Schule soll blockiert worden sein.
Das Rektorat der Akademie von Nantes, dem das Gymnasium untersteht, erklärte zu dem Vorfall, es handle sich hierbei um „ein großes und außergewöhnlich schwerwiegendes Ereignis, das nicht unbedeutend ist“. Es habe auch einen Aufruf zur Blockade von Schulen gegeben. Die deutschen Medien schweigen sich bislang zur Identität der Täter aus. (rk)
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