Ganz schön tolerant: Auch Mannheim will Xavier Naidoo diskriminieren
Mannheim. Immer mehr Bürgermeister und Konzertveranstalter distanzieren sich von Xavier Naidoo und wollen seine Auftritte verhindern. Besonders fragwürdig: auch seine Heimatstadt Mannheim beteiligt sich jetzt am Boykott. Abonniere jetzt: >> Die starke Stimme für deutsche Interessen
Hintergrund ist ein – mittlerweile aus dem Netz genommenes – Video, in dem Naidoo zum Widerstand gegen Corona-Maßnahmen aufgerufen hat. „Ich mach da nicht mit“ lautet der Titel. Im Liedtest kritisiert Naidoo Corona-Impfungen und bezeichnet den Impfstoff als „euer Gift“.
In Mannheim will die SAP-Arena nun prüfen, „ob sie einem Künstler, der immer weiter ins Abseits driftet und nun mit Antisemiten und Rechtsextremisten Musik macht, eine Bühne bieten will, die er erwartbar nicht nur musikalisch nutzen wird“, wie es in lokalen Medienberichten heißt.
Xavier Naidoo wird bereits von einer Reihe weiterer Städte handfest diskriminiert. Erst letzte Woche sprach sich die Bürgerschaft der Stadt Rostock gegen ein für August geplantes Naidoo-Konzert aus. Im vergangenen Jahr sagte Hof einen Naidoo-Auftritt ab, und Mönchengladbach verschob ein für Juni geplantes Konzert auf das nächste Jahr. (rk)
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