Fußballvereine, die SPD und eine Uni: Alle wollen Ex-Kanzler Schröder loswerden

Fußballvereine, die SPD und eine Uni: Alle wollen Ex-Kanzler Schröder loswerden
Wikimedia/Olaf Kosinsky/

Hannover. Das Mobbing gegen den früheren SPD-Bundeskanzler Gerhard Schröder wegen dessen Nähe zu Kremlchef Putin geht weiter. Jetzt hat auch seine eigene Partei ein Ausschlußverfahren gegen ihn auf den Weg gebracht. „Wir haben festgestellt, daß der Altkanzler mit seinem Verhalten der Partei schweren Schaden zufügt“, teilte der Heidelberger SPD-Ortsvorsitzende Tim Tugendhat auf Twitter mit. Schröder hatte sich nach dem Einmarsch der russischen Streitkräfte in die Ukraine geweigert, seine Posten in russischen Energieunternehmen aufzugeben.

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Für untragbar wird jetzt auch Schröders Ehrendoktorwürde an der Göttinger Universität gehalten. Für deren Aberkennung machen sich die CDU, die Jungen Liberalen und der CDU-nahe RCDS stark. Wer sich nicht gegen den Krieg aussprechen könne, habe es „nicht verdient“, derartig von einer Universität gewürdigt zu werden, dekretierte die niedersächsische RCDS-Landeschefin Wellmann.

Zuvor hatten sich bereits mehrere Fußballvereine und selbst seine eigenen Büromitarbeiter vom früheren Bundeskanzler distanziert. (rk)

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