Fünf Jahre nach der Grenzöffnung: Ex-VS-Chef Maaßen zieht negative Bilanz
Berlin. Fünf Jahre nach der folgenschweren Grenzöffnung durch Bundeskanzlerin Angela Merkel ziehen Politiker und Medien in diesen Tagen Bilanz. Kritisch mit der damaligen Ankündigung der Bundeskanzlerin „Wir schaffen das“ äußerte sich jetzt der frühere Präsident des Bundesverfassungsschutzes Hans-Georg Maaßen. Dem Fernsehsender n-tv gegenüber erklärte er: „Wenn damit gemeint war, wir schaffen es, alle Asylsuchenden, die zu uns kommen, unterzubringen und zu versorgen, jeden zu registrieren und jedem ein Asylverfahren zu geben, dann ist das Ziel erreicht worden.“ Abonniere jetzt: >> Die starke Stimme für deutsche Interessen
Viele Deutsche hätten jedoch ein anderes Ziel vor Augen gehabt: „Daß wir es schaffen, diese Migranten aufzunehmen, ohne daß sich Deutschland grundlegend verändert, und daß ihre Integration in unsere Kultur gelingt.“ Dieses Ziel sei nicht erreicht worden, so Maaßen.
„Fünf Jahre nach Beginn der Flüchtlingskrise ist Deutschland wegen der Zuwanderung gespaltener denn je, und die EU ist geschwächt worden; es hat sich gezeigt, daß Parallelgesellschaften durch den Zuzug gestärkt wurden, die Integration vieler junger arabischstämmiger Muslime mißlungen ist und daß islamistische Anschläge und Straftaten durch Migranten zugenommen haben.“ (rk)
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