Frauen und Kinder zuletzt: Die meisten „Flüchtlinge“ sind junge Männer
Wien. Auch in Österreich ist die aktuelle „Flüchtlings“krise ein gigantischer Etikettenschwindel. Denn die wirklich Hilfebedürftigen, Frauen und Kinder, kommen auch im Nachbarland nur in kleinen Zahlen – das Gros des Migranten-Ansturms besteht aus Männern.
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Die aktuelle Asylstatistik aus dem Wiener Innenministerium bestätigt das. Demnach stellten von 2015 bis 2022 insgesamt 233.944 volljährige Migranten einen Asylantrag in Österreich – 195.033 davon waren Männer, nur 38.911 waren Frauen. Noch deutlicher ist die Schieflage bei den Minderjährigen: hier sind sogar 98,8 Prozent männlich.
2022 dasselbe Bild – im letzten Jahr wurden exakt 112.272 Asylanträge in Österreich gestellt. Die überwältigende Mehrheit davon waren wiederum Männer im Alter von 20 bis 25 Jahren.
Auch unter den tausenden Migranten, die derzeit auf der italienischen Mittelmeerinsel Lampedusa ankommen, sind auffällig wenige Frauen zu sehen. (mü)
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