Frankreich kritisiert Meloni wegen erfolgloser Zuwanderungspolitik: „Dafür wurde sie gewählt!“

Frankreich kritisiert Meloni wegen erfolgloser Zuwanderungspolitik: „Dafür wurde sie gewählt!“
Wikimedia/Vox España - CPAC 2022 con Hermann Tertsch y Victor Gonzalez/CC0

Paris/Rom. Seit über einem halben Jahr ist die rechte italienische Ministerpräsidentin Giorgia Meloni nun im Amt. Ihr Hauptthema im Wahlkampf war die anhaltende Migrantenflut, von der Italien heimgesucht wird. Aber gerade bei diesem Thema fällt die Bilanz nach einem halben Jahr Regierung – wobei sich Meloni zusammen mit ihren Koalitionspartnern auf eine komfortable Mehrheit stützen kann – äußerst dürftig aus. Im Gegenteil die Asylantenzahlen steigen sogar noch.

Abonniere jetzt:
>> Die starke Stimme für deutsche Interessen <<

Der französische Innenminister Darmanin hat Meloni deshalb jetzt Unfähigkeit in der Migrationspolitik vorgeworfen. In einem Interview des französischen Radiosenders RMC rief auch er in Erinnerung, daß Meloni dafür gewählt worden sei, die „Probleme mit der Zuwanderung“ zu lösen. „Zuerst läßt sie sich wählen, und dann sieht man, daß die Zuwanderung nicht etwa aufhört, sondern sogar noch mehr wird“, sagte er wörtlich.

Abonniere jetzt:
>> Die starke Stimme für deutsche Interessen <<

Melonis Regierung reagierte empört. Der italienische Außenminister Taiani sagte seine geplante Reise nach Paris ab. Die Äußerungen des französischen Innenministers seien „inakzeptabel“, die Entschuldigungen der französischen Regierung seien nur „lau“ und „unzureichend.“ „Dieser Angriff macht mich fassungslos, es ist ein Blitz aus heiterem Himmel, eine Flut von Beleidigungen“, sagte Tajani in einem Interview des „Corriere della Sera“. „Wenn unser Innenminister  ähnliche Dinge über Frankreich und seine Regierung gesagt hätte, hätte es sehr ernste Konsequenzen gegeben (...).“

Abonniere jetzt:
>> Die starke Stimme für deutsche Interessen <<

Meloni selbst soll über die Aussagen so verärgert gewesen sein, daß sie ebenfalls erwog, einen Staatsbesuch in Frankreich abzusagen. (mü)

Fordern Sie hier ein kostenloses Leseexemplar des Deutschen Nachrichtenmagazins ZUERST! an oder abonnieren Sie hier noch heute die Stimme für deutsche Interessen!

Folgen Sie ZUERST! auch auf Telegram: https://t.me/s/deutschesnachrichtenmagazin

Kommentare