FPÖ-Spitzenkandidat Vilimsky: „Die EU befeuert den Krieg in der Ukraine“
Wien/Brüssel. Der FPÖ-Europaabgeordnete Harald Vilimsky, der auch im diesjährigen Wahlkampf wieder Spitzenkandidat der Freiheitlichen sein wird, ging in einem Interview des österreichischen Senders krone.tv hart mit der Kriegspolitik der EU ins Gericht: „Wenn man sich die Debatten im Europäischen Parlament anschaut, ist man hier nur daran interessiert, möglichst viel an europäischem Steuergeld in die Ukraine zu pumpen und möglichst viele Waffen zu liefern“, kritisierte Vilimsky.
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Dabei hätte Österreich als neutrales Land und mit dem Sitz der Vereinten Nationen sowie der OSZE eigentlich die Möglichkeit, einen Friedensprozeß in Gang zu bringen. „Aber den will die Europäische Union überhaupt nicht, sondern will ganz im Gegenteil offensichtlich hier den Krieg befeuern.“
Das Sterben in der Ukraine müsse beendet werden. Allein der Versuch sei wichtig, sagte Vilimsky. Waffenlieferungen sowie Finanzhilfen, etwa für die Infrastruktur, an die Ukraine würde der EU-Spitzenkandidat „selbstverständlich“ abstellen. „Schauen sie sich nur an, wer sich hier alles bereichert, wohin das Geld versickert. Zum Gutteil geht das Geld nicht an Menschen, die man dort würdevoll versorgt. Es geht darum, daß ich eine Waffen- und Kriegsindustrie und eine oligarchische Struktur bediene.“
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Im übrigen sei die EU eine „gigantische Tintenburg“, die abgespeckt gehöre: „Wir haben 705 Abgeordnete, das ist ein absoluter Irrsinn“. Vom Öxit, einem Austritt Österreichs aus der EU, hält der FPÖ-Spitzenmann aber nichts. „Wir wollen nichts zerschlagen, sondern reformieren.“ (mü)
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