FPÖ-Aufstieg bereitet Globalisten Sorge: US-Magazin „Politico“ fordert „Druck“ auf Österreich
Washington/Wien. Der Aufstieg patriotischer Kräfte in vielen Ländern Europas bereitet den Drahtziehern der „One World“ Kopfzerbrechen. Besonders argwöhnisch wird von ihnen Österreich beäugt, wo die FPÖ derzeit in Umfragen die stärkste politische Partei ist – eine Regierung unter FPÖ-Führung rückt damit in greifbare Nähe.
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Bei der renommierten US-Tageszeitung „Politico“ schrillen deshalb die Alarmglocken. In einem aktuellen Meinungsbeitrag aus der Feder von Matthew Karnischnig wird nun rundweg gefordert, Österreich „unter Druck“ zu setzen, damit sich die Alpenrepublik von ihrer Neutralität verabschiedet und der NATO beitritt. Kritisiert wird auch das angeblich enge Verhältnis zu Rußland. Auch der Hinweis auf die Nähe vieler Österreicher zum NS-Regime wird bemüht.
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Karnitschnigs Beitrag strotzt nur so von Vorurteilen und Gehässigkeiten: „Sich selbst überlassen, beherrschen die schlimmsten Instinkte der Österreicher.“ Besonders sauer stößt dem Autor auf, daß die überwiegende Mehrheit der Österreicher die Neutralität schätzt, die in der Alpenrepublik bekanntlich Verfassungsrang besitzt. Die Neutralität sei jahrzehntelang „fetischiert“ worden, unterstellt er, Österreich sei ein „Trittbrettfahrer gegenüber seinen Nachbarn und den Vereinigten Staaten und wird dies so lange tun, bis es unter Druck gesetzt wird, seinen Kurs zu ändern.“
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„Die EU und die USA müssen es unbequem machen“, fordert Karnitschnig unumwunden. Denn: „Wenn Österreichs Partner weiterhin eine Konfrontation vermeiden, dürfte das Land weiter in Richtung Orbánismus abgleiten.“ Deshalb müsse der Aufstieg der FPÖ gestoppt werden, wozu es Druck von außen brauche: „Bisher haben die EU und Washington zum besorgniserregenden Aufstieg der FPÖ geschwiegen und darauf gesetzt, daß die Österreicher damit Schluß machen werden. Wenn sie keinen Druck von außen ausüben, werden sie das nicht tun. Warum sollten sie auch?“
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Karnitschnig, Sohn eines österreichischen Vaters und einer US-Amerikanerin, war in seiner bisherigen journalistischen Laufbahn unter anderem für das „Wall Street Journal“ tätig. Die Europa-Ausgabe von „Politico“ wiederum befindet sich im Eigentum des Springer-Verlags, zu dessen Leitlinien die Befürwortung des transatlantischen Bündnisses zwischen den USA und Europa zählt. (mü)
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