Forsa-Chef über die Grünen: „Eine Art Diktatur“
Berlin. Manfred Güllner, Chef des Meinungsforschungsinstituts Forsa, spricht Klartext. Er attestiert den Grünen eine Art Diktatur, die maßgeblich für die hohen Umfragewerte der AfD verantwortlich sei.
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Der „Welt“ sagte Güllner im Interview: „In der Tat ist ein Teil der ursprünglichen Wähler von der Ampel enttäuscht.“ Diese betreibe eine Politik, die in erster Linie von der grünen Wählerklientel, nicht aber von der Mehrheit der liberalen und vor allem der sozialdemokratischen Wähler für richtig befunden werde: „Die große Mehrheit der früheren SPD-Wähler in normalen Arbeitsverhältnissen hat den Eindruck, daß sich ihre einstige Partei zu sehr einer Art grüner Diktatur beugt.“
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Auf Nachfrage verteidigte Güllner seine Wortwahl ausdrücklich: „Wenn eine kleine elitäre Minderheit der oberen Bildungs- und Einkommensschichten der Gesellschaft der großen Mehrheit der Andersdenkenden ihre Werte durch Belehrungen oder Verbote aufzwingt, kann das wohl als eine Art Diktatur gewertet werden.“ Im Gegensatz zur Mehrheit der Grünen-Wähler halte „nur eine Minderheit aller Bundesbürger die Abschaltung der Kernkraftwerke, das Verbot des Verbrennungsmotors sowie der Gas- und Ölheizungen oder die Gendersprache für richtig“. (rk)
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