„Flüchtlings“desaster an der US-mexikanischen Grenze: „Totalausfall der Souveränität“

Washington. US-Präsident Joe Biden fällt seine Kehrtwende in der Migrationspolitik zunehmend auf die Füße. Jetzt hat sich der republikanische Senator Lindsey Graham mit deutlicher Kritik am Weißen Haus geäußert und vom Präsidenten eine Entschuldigung für die Zustände in den überfüllten „Flüchtlings“camps an der Grenze zu Mexiko gefordert. Biden habe alle Warnungen vor einer neuen Migrantenwelle ignoriert, sagte Graham. Abonniere jetzt: >> Die starke Stimme für deutsche Interessen

Das Weiße Haus hat unter Biden versprochen, künftig keine unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge ohne Gerichtsentscheid ihres Asylverfahrens mehr abzuschieben. Man wolle einen anderen Weg gehen als die vorherige Regierung, distanziert man sich im Weißen Haus von Trump. Für den republikanischen Senator Graham wurde hierdurch aber ein „Totalausfall der Souveränität“ der USA provoziert.

Im laufenden Jahr werde eine neue Rekordzahl von Migranten über die mexikanische Grenze in die USA kommen, mehr als in den letzten 20 Jahren, wird auch in Bidens Regierung eingeräumt.

Auch aus den Reihen der Demokratischen Partei kommt mittlerweile Kritik an den Zuständen. Biden versuchte die Lage in einem Fernsehinterview mit den „Pandemieumständen“ zu erklären. (mü)

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