Finanz-Sanktionen als Bumerang: Rubel-Kurs hat sich seit Kriegsbeginn verdoppelt

Finanz-Sanktionen als Bumerang: Rubel-Kurs hat sich seit Kriegsbeginn verdoppelt

Brüssel/Moskau. Eigentlich wollte der Westen mit seinen massiven Sanktionen Rußland „ruinieren“ (so Bundesaußenministerin Baerbock). Doch der Schuß geht offenbar gründlich nach hinten los: 25 der 33 wichtigsten Währungen der Welt haben ihren Wert gegenüber dem Euro seit vergangenem Mai gesteigert, während der Euro auf breiter Front ins Trudeln geraten ist. Auf der Gewinnerseite steht dabei ganz vorne überraschend der russische Rubel.

Abonniere jetzt:
>> Die starke Stimme für deutsche Interessen <<

Der Euro hat gegenüber der Mehrzahl der weltweiten verwendeten Währungen an Wert verloren. Seit Anfang Mai 2021 haben die 33 wichtigsten Währungen der Welt durchschnittlich fünf Prozent an Wert gegenüber dem Euro gewonnen. Umgekehrt bedeutet das, daß diese Währungen im Schnitt für Deutsche um 3,4 Prozent teurer geworden sind.

Abonniere jetzt:
>> Die starke Stimme für deutsche Interessen <<

Ganz vorne in der Währungsrangliste steht der russische Rubel. Sein Wert hat sich gegenüber dem Euro in den vergangenen zwölf Monaten um knapp 28 Prozent gesteigert – und das trotz Krieg und massiven Boykottmaßnahmen des Westens. Nach einem tiefen Sturz zu Beginn des Ukraine-Krieges hat sich der Kurs seitdem sogar mehr als verdoppelt.

Abonniere jetzt:
>> Die starke Stimme für deutsche Interessen <<

Die neue Stärke des Rubel verdankt sich einem klugen Schachzug der russischen Regierung. Diese zwingt seit Kriegsausbruch russische Exporteure, 80 Prozent ihrer Deviseneinnahmen in Rubel umzutauschen. Infolgedessen müssen diese Firmen viele Rubel auf dem Markt aufkaufen, und die hohe Nachfrage läßt den Kurs steigen. Dabei hat die russische Regierung noch gar nicht damit begonnen, ihrerseits Gegensanktionen gegen den Westen zu verhängen, was Euro und Dollar zusätzlich unter Druck setzen würde. (mü)

Fordern Sie hier ein kostenloses Leseexemplar des Deutschen Nachrichtenmagazins ZUERST! an oder abonnieren Sie hier noch heute die Stimme für deutsche Interessen!

Folgen Sie ZUERST! auch auf Telegram: https://t.me/s/deutschesnachrichtenmagazin

Kommentare