Fico stellt sich gegen Brüssel: Die Ukraine in der NATO – nicht mit uns

Fico stellt sich gegen Brüssel: Die Ukraine in der NATO – nicht mit uns

Preßburg. Der slowakische Präsident Fico ist mit den meisten übrigen EU-Regierungen nicht nur in Sachen Migration über Kreuz. Auch einen NATO-Beitritt der Ukraine lehnt er – wie auch die ungarische Orbán-Regierung – mit Nachdruck ab. Am Dienstag erklärte Fico, das Risiko eines weltweiten Krieges könnte nur zunehmen, wenn die Ukraine der NATO beitrete. Sein Land jedenfalls werde den Beitritt Kiews blockieren.

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Tatsächlich erfordert die Aufnahme neuer Länder ins westliche Militärbündnis die einstimmige Zustimmung aller 32 Mitglieder. Sollte die Ukraine zum Beitritt eingeladen werden, werde das slowakische Parlament den Beitrittsvertrag nicht ratifizieren, unterstrich Fico laut einem Bericht der Nachrichtenwebseite Noviny.sk.

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Wörtlich sagte der rechtspopulistische Regierungschef: „Die Slowakei braucht eine neutrale Ukraine. Unsere Interessen werden bedroht, wenn sie NATO-Mitglied wird, denn das ist die Grundlage für einen großen weltweiten Konflikt.“ Er werde sich auch keinem Druck von außen beugen. „Unseren Partnern im Ausland wurde beigebracht, daß sie automatisch alles bekommen, was sie von der Slowakei verlangen und fordern. Aber wir sind ein souveränes und selbstbewußtes Land“, stellte Fico klar. (mü)

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