Faeser läßt wieder verbieten: „Wie viele Messerangriffe gab es durch die Artgemeinschaft?“
Berlin. Bundesinnenministerin Faeser (SPD) im Verbotsrausch: nachdem sie erst letzte Woche die „Hammerskins Deutschland“ verboten hat, traf es jetzt die seit 1951 bestehende „Artgemeinschaft“. Mit Hausdurchsuchungen und einer begleitenden Großrazzia in gleich zwölf Bundesländern suggerierte Faeser auch diesmal Aktivismus und „wehrhafte Demokratie“.
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In einer Pressemitteilung bezeichnete die Ministerin die „Artgemeinschaft“ als „sektenartige, zutiefst rassistische und antisemitische Vereinigung“. Als Verbotsgrund mußte auch das Kindeswohl herhalten – eigentlich ein Treppenwitz, während landlauf, landab sogenannte „Drag-Queens“ auf Kinder losgelassen und die Gender-Umerziehung schon in der Kita beginnt. In ihrer Erklärung schäumt Faeser: „Diese rechtsextremistische Gruppierung hat versucht, durch eine widerwärtige Indoktrinierung von Kindern und Jugendlichen neue Verfassungsfeinde heranzuziehen.“
Die „Artgemeinschaft“ soll rund 150 Mitglieder haben und unter anderem einen besonders gefährlichen Verein namens „Familienwerk“ unterhalten.
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Durchsucht wurden den Ministeriumsangaben zufolge Anwesen in Baden-Württemberg, Bayern, Brandenburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen.
Der Kabarettist Harald Schmidt fragte zum Verbot der „Artgemeinschaft“ auf seinem X-Account: „1. Wieviel Vergewaltigungen gab es durch die AG? 2. Wieviel Messerangriffe gab es durch die AG? 3. Wieviel Terroranschläge gab es durch die AG? @NancyFaeser, ich möchte klare Antworten.“ (rk)
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