Faeser lädt Millionen Erdbebenopfer ein: Kommt der nächste „Flüchtlings“-Ansturm?

Faeser lädt Millionen Erdbebenopfer ein: Kommt der nächste „Flüchtlings“-Ansturm?
Wikimedia/Olaf Kosinsky/

Berlin. Für Bundesinnenministerin Faeser (SPD) bietet das verheerende Erdbeben in der Türkei und Syrien einen willkommenen Anlaß, die Migrationsschleusen noch weiter zu öffnen. Sie hat nun angekündigt, allen vom Erdbeben Betroffenen, die Verwandte in Deutschland haben, unverzüglich Visa zur Einreise auszuhändigen.

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„Es geht um Hilfe in der Not. Wir wollen ermöglichen, daß türkische oder syrische Familien in Deutschland ihre engen Verwandten aus der Katastrophenregion unbürokratisch zu sich holen können, damit sie bei uns Obdach finden und medizinisch behandelt werden können“, sagte Faeser. Die Kosten werden auf den Steuerzahler abgewälzt.

„Mit regulären Visa, die schnell erteilt werden und drei Monate gültig sind. Das werden wir gemeinsam mit dem Auswärtigen Amt möglich machen“, betonte die Innenministerin. Da laut UN-Angaben rund 25 Millionen Personen in irgendeiner Weise vom Erdbeben betroffen sind und bereits Millionen Türken und Syrer in Deutschland leben, könnten Hunderttausende von den sofortigen Einreisegenehmigungen profitieren.

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Wie schwer es schon derzeit ist, Ausländer ohne gültige Aufenthaltsbewilligung zurück in ihre Heimatländer zu bringen, wurde bei der Entscheidung im Bundesinnenministerium offenbar ausgeblendet. Kritiker warnen, daß kaum dazu zu bewegen sein wird, wieder in seine Heimat im Katastrophengebiet zurückzureisen, wer es erst einmal mit dem 3-Monats-Gratisvisum nach Deutschland geschafft hat. Die von der Bundesregierung angepeilten weiteren Erleichterungen zur Erlangung eines dauerhaften Bleiberechts tun ein Übriges – Familienangehörige von in Deutschland lebenden Türken und Syrern müssen künftig nur noch wenige Jahre „durchhalten“, um Anspruch auf ein dauerhaftes Bleiberecht zu erhalten.

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Schon warnen Kritiker, daß die Bundesinnenministerin mit ihrer Großzügigkeit einen weiteren „Flüchtings“-Ansturm wie 2015 lostreten könnte. Damals waren im Laufe weniger Monate bis zu 1,5 Millionen Migranten nach Deutschland und Österreich geströmt. (rk)

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