Evangelischer Sozialverband hetzt: „Wer für die AfD ist, muß gehen!“
Darmstadt. Der evangelische Sozialverband ist neben Caritas und Arbeiterwohlfahrt einer der größten deutschen Arbeitgeber im Gesundheits- und Pflegebereich. Er unterhält Altenheime, Betreuungseinrichtungen und zahlreiche Kliniken.
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Doch dort herrscht nackte Gleichschaltung – und keine Spur von Toleranz. Der Chef der Mitarbeitervertretung des Krankenhauses Elisabethenstift in Darmstadt hat jetzt in einer Mail an alle Beschäftigten jedem den Rauswurf angekündigt, der mit der AfD sympathisiert. Er beruft sich dabei auf Diakonie-Präsident Rüdiger Schuch.
Wörtlich heißt es in der Mail: „Wir sind eine bunte Belegschaft, und wir nehmen die Bedenken und Ängste unserer Kolleginnen und Kollegen aus den eigenen Reihen sehr ernst, die sich vor dem Hintergrund der politischen Stimmung bedroht fühlen. Auch der Diakonie-Präsident Rüdiger Schuch hat ein hartes Vorgehen gegen rechte Mitarbeiter in den eigenen Reihen angekündigt. Er sagte: wer die AfD aus Überzeugung wählt, kann nicht in der Diakonie arbeiten. Diese Leute können sich im Grunde auch nicht mehr zur Kirche zählen, denn das menschenfeindliche Menschenbild der AfD widerspricht dem christlichen Menschenbild.“
Am Schluß des Schreibens heißt es noch einmal in aller Deutlichkeit: „Wer sich für die AfD einsetzt, muß gehen.“ (rk)
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