Europas weicher Unterleib: Seit Jahresbeginn wieder Migrantenansturm im Mittelmeer
Lampedusa. Die italienische Linksregierung wirkt: in Italien sind dieses Jahr seit Januar – trotz Corona – um ein Mehrfaches mehr Illegale angelandet als letztes Jahr: 8087 – im Vergleichszeitraum 2019 waren es 4922 weniger, nämlich 3165. Abonniere jetzt: >> Die starke Stimme für deutsche Interessen
Allein auf der Insel Lampedusa sind gegen Ende der Woche etwa 20 Boote mit insgesamt 618 Illegalen an Bord eingetroffen. Die Boote wurden von der italienischen Küstenwache lokalisiert, die Insassen im „Hotspot“ auf der süditalienischen Insel untergebracht.
Erst dieser Tage konnten unabhängige Beobachter erneut nachweisen, daß das kriminelle Zusammenspiel von Schleppern und sogenannten „Seenotrettern“ vor der Küste Libyens wieder bestens funktioniert. Anhand der von Satelliten aufgezeichneten Schiffsbewegungen im fraglichen Meeresabschnitt konnte zweifelsfrei nachgewiesen werden, daß die Schlepper ihre Boote immer dann aufs offene Meer schicken, wenn sich Schiffe von „Flüchtlingsrettern“ in der Nähe aufhalten.
Die italienische Küstenwache setzte am Mittwoch das deutsche Rettungsschiff „Sea-Watch 3“ in Sizilien nach einer Sicherheitskontrolle fest. (mü)
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