Europäische Nahrungsmittelindustrie warnt: „Keine Energie bedeutet keine Lebensmittel“

Europäische Nahrungsmittelindustrie warnt: „Keine Energie bedeutet keine Lebensmittel“

Brüssel. Die europäische Lebensmittelindustrie schlägt Alarm. In einer aktuellen Erklärung warnen Unternehmen der europäischen Agrar- und Ernährungswirtschaft vor Betriebsschließungen und Versorgungsengpässen infolge der Energiekrise.

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In der am Donnerstag veröffentlichten gemeinsamen Erklärung warnen FoodDrinkEurope, der EU-Landwirtschaftsverband COPA-COGECA und der EU-Verband der primären Lebensmittelverarbeiter davor, daß einige Unternehmen die Produktion bald einstellen könnten. Die ersten Betroffenen seien kleine und mittelständische Betriebe, insbesondere solche in energieintensiven Sektoren wie Bäckerei, Gemüseverarbeitung und Molkerei.

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„Solange die Ungewißheit anhält, wird der Druck auf die Unternehmen zunehmen, entweder Personal zu entlassen, den Betrieb einzuschränken oder – im schlimmsten Fall – das Geschäft ganz einzustellen“, warnte Dirk Jacobs, Generaldirektor von FoodDrinkEurope, und betonte: „Keine Energie bedeutet keine Lebensmittel.“

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Nach Angaben des Verbandes laufen vier von zehn Lebensmittelunternehmen in Belgien Gefahr, im Falle eines weiteren wirtschaftlichen Rückschlags in Konkurs zu gehen. „Die Situation ist für unseren Sektor sehr prekär – es ist fünf vor zwölf“, sagte Jacobs. (se)

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