Etablierte Parteien sind empört: Sahra Wagenknecht will Diplomatie statt „wahnsinnigen Krieg“
Berlin. Die Linken-Bundestagsabgeordnete Sahra Wagenknecht ist selten um klare Worte verlegen. Gerade vor dem Hintergrund des Ukraine-Krieges geht sie mit der Politik der etablierten Parteien oft hart ins Gericht. Jetzt sorgt sie mit einem Twitter-Beitrag erneut für Schlagzeilen.
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Auslöser ihres Tweets war eine Meldung zur geplanten Wiederinbetriebnahme eines Kohlekraftwerks auf Anweisung von Bundeswirtschaftsminister Habeck (Grüne). Dazu kommentierte sie: „Wiederinbetriebnahme der Kohlekraftwerke zeigt: der Klimawandel war für Grüne gestern wichtig. Heute hat wahnsinniger Krieg gegen Rußland für frühere Ökopartei Top-Priorität & sogar einzig vernünftige Konfliktlösung (Diplomatie/Verhandlungen) wird abgelehnt”.
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Daß sich Sahra Wagenknecht für Diplomatie und Verhandlungen mit Rußland einsetzt, sorgt bei den etablierten Parteien für Empörung. So schreibt der CDU-Abgeordnete Matthias Hauer auf seiner Internetseite: „Was Sahra Wagenknecht auf Twitter schreibt, ist an Wahnsinn kaum zu überbieten.“ Wagenknecht betreibe „Täter-Opfer-Umkehr par excellence“ und „Propaganda für die Kriegsverbrecher“.
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Auch die SPD-Abgeordnete Derya Türk-Nachbauer reagierte mit Empörung: „Rußland hat einen brutalen Angriffskrieg begonnen. Ukrainische Städte liegen in Schutt und Asche. Ukrainische Schulen, Krankenhäuser, Einkaufszentren werden bombardiert. In der Ukraine werden Frauen, Kinder, Alte umgebracht.“ Und Wagenknecht spreche von einem „wahnsinnigen Krieg gegen Rußland“. (rk) Bild von Elmer L. Geissler auf Pixabay/Gemeinfrei Fordern Sie hier ein kostenloses Leseexemplar des Deutschen Nachrichtenmagazins ZUERST! an oder abonnieren Sie hier noch heute die Stimme für deutsche Interessen!
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