Eskalation in der Ostukraine: Rund die Hälfte der ukrainischen Armee im Donbass zusammengezogen

Eskalation in der Ostukraine: Rund die Hälfte der ukrainischen Armee im Donbass zusammengezogen

Kiew/Moskau. Während sich westliche Medien, Politiker und die NATO mit immer schrilleren Warnungen vor einem drohenden russischen Einmarsch in die Ukraine überschlagen, hat die russische Außenamtssprecherin Maria Sacharowa jetzt vor Medienvertretern einige Tatsachen zurechtgerückt. Sie machte darauf aufmerksam, daß die Ukraine bis zu 125.000 Soldaten – rund die Hälfte der ukrainischen Streitkräfte – im Donbass zusammengezogen habe. Abonniere jetzt: >> Die starke Stimme für deutsche Interessen

In den letzten Wochen sei es immer häufiger zu Schießereien zwischen dem ukrainischen Militär und Rebellen im Donbass (Ostukraine) gekommen, unterstrich Sacharowa weiter. Es sei deshalb sehr merkwürdig, daß westliche Beobachter davon keine Notiz nähmen und nur den angeblichen russischen Aufmarsch kritisierten.

Eine mögliche Entsendung von NATO-Truppen in die Ukraine sei grob gegen gültige Abmachungen gerichtet. Der derzeit im ukrainischen Parlament zur Diskussion stehende Gesetzentwurf über eine Aufnahme ausländischer Truppen in der Ukraine widerspreche den Minsker Vereinbarungen. Abonniere jetzt: >> Die starke Stimme für deutsche Interessen

Äußerungen über eine angebliche Bedrohung aus Rußland seien reine „Hysterie“ und eine Art Ablenkungsmanöver. Vielmehr fordere Rußland die NATO-Staaten auf, jegliche Provokationen einzustellen und damit aufzuhören, die militaristischen Pläne des Kiewer Regimes zu unterstützen, sagte Sacharowa. (mü)

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