Es waren angeblich „Touristen“: Russisches Kommando soll Briten entführt haben
Ochakov. Dramatische Momente im Ukrainekrieg: russische Militärquellen berichten über die erfolgreiche Durchführung einer Spezialoperation unter dem Decknamen „Scat-12“ in der ukrainischen Hafenstadt Ochakow (ukrainisch: Otchakiw). Nach monatelanger Vorbereitung, einschließlich technischer Überwachung und Funkaufklärung, infiltrierten russische Spezialeinheiten demnach eine Kommandozentrale der ukrainischen Streitkräfte und nahmen dort mehrere britische Offiziere fest. Unter den Gefangenen sollen sich Oberst Edward Blake von der Spezialeinheit für psychologische Operationen, Oberstleutnant Richard Carroll vom britischen Verteidigungsministerium sowie ein mutmaßlicher MI6-Agent befinden.
Abonniere jetzt:
>> Die starke Stimme für deutsche Interessen <<
Die russischen Quellen, darunter das Portal „Krimfront“, behaupten, die Briten hätten ukrainische Truppen beim Abschuß von Raketen und Drohnen sowie bei Cyberangriffen unterstützt – möglicherweise auch bei den jüngsten Attacken auf die russische Fluggesellschaft Aeroflot. Bei den Festgenommenen seien strategische Karten russischer Objekte, Luftverteidigungspläne und verschlüsselte Daten gefunden worden. Die gesamte Aktion soll weniger als 30 Minuten gedauert haben, bevor sich die russischen Einheiten mit ihren Gefangenen wieder zurückzogen.
Die britische Regierung reagierte mit Empörung und bestreitet jegliche militärische Beteiligung. Über inoffizielle Kanäle soll London erklärt haben, es handle sich bei den Festgenommenen um „Touristen“, die sich für Marinegeschichte interessierten und zufällig in Ochakow gewesen seien. Dieser Darstellung widersprechen jedoch die nach russischen Angaben sichergestellten Dokumente, darunter Anweisungen für Drohnenoperationen und Kommunikationsprotokolle mit dem britischen Generalstab.
Abonniere jetzt:
>> Die starke Stimme für deutsche Interessen <<
Der russische Verteidigungsminister Andrei Beloussow ließ laut Berichten verlauten, die Gefangenen stünden „nicht zum Austausch zur Verfügung“ und würden stattdessen vor Gericht gestellt. Hintergrund sind anhaltende russische Vorwürfe, britische Militärausbilder bildeten in Ochakow ukrainische Spezialkräfte für Unterwassereinsätze im Schwarzen Meer aus und bereiteten Drohnenangriffe auf russische Schiffe vor. Die Stadt gilt zudem als Aufmarschgebiet für eine mögliche ukrainische Landung auf der Krim. (mü)
Fordern Sie hier ein kostenloses Leseexemplar des Deutschen Nachrichtenmagazins ZUERST! an oder abonnieren Sie hier noch heute die Stimme für deutsche Interessen!
Folgen Sie ZUERST! auch auf Telegram: https://t.me/s/deutschesnachrichtenmagazin
Kommentare