Erfolg für die „Anti-G7“: Äthiopien beantragt BRICS-Beitritt

Erfolg für die „Anti-G7“: Äthiopien beantragt BRICS-Beitritt

Addis Abeba. Wieder ein Punktgewinn für die BRICS-Gruppe: mit Äthiopien hat sich das Land mit der zweithöchsten Bevölkerungszahl des afrikanischen Kontinents um Aufnahme in die Staatengruppe beworben, die 2009 vom russischen Präsidenten Putin ins Leben gerufen wurde und sich inzwischen als Gegengewicht zur G7-Gruppe sieht.

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In einer Erklärung des Sprechers des äthiopischen Außenministeriums, Meles Alem, heißt es dazu: „Wir haben einen Antrag auf Mitgliedschaft gestellt und hoffen auf ein gutes Ergebnis. Da wir unsere nationalen Interessen wahren wollen, ist es wichtig, Blöcken wie den BRICS beizutreten.“

Zu den BRICS-Staaten gehören derzeit Brasilien, Rußland, Indien, China und Südafrika. Doch die Ländergruppe, die seit 2014 mit der Neuen Entwicklungsbank (NDB) auch über eigenes länderübergreifendes Finanzinstitut verfügt, erfreut sich regen Zuspruchs. Inzwischen haben Algerien, Argentinien, der Iran, Indonesien, die Türkei, Ägypten und Saudi-Arabien Interesse bekundet, dem Wirtschaftsblock beizutreten. Erst im Juni beantragte Bangladesch offiziell den Beitritt. Die Erweiterung wird auf dem nächsten BRICS-Gipfel in Johannesburg im August beraten. (mü)

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