Erdrückende Beweislast: Bundesfamilienministerin Giffey legt Doktortitel nach Plagiatsvorwürfen ab
Berlin. Es wurde am Ende allzu peinlich: Bundesfamilienministerin Giffey (SPD) zieht nun doch Konsequenzen aus den anhaltenden – und begründeten – Plagiatsvorwürfen wegen ihrer Doktorarbeit. Sie wird künftig darauf verzichten, den Titel zu führen, teilte die stellvertretende Vorsitzende des Berliner SPD-Landesverbands, Iris Spranger, am Freitag mit. Abonniere jetzt: >> Die starke Stimme für deutsche Interessen
Am Freitag vor einer Woche hatte das Präsidium der Freien Universität Berlin mitgeteilt, die Rüge im Zusammenhang mit dem Prüfverfahren zu Giffeys Doktorarbeit nach einem neuen Gutachten aufzuheben. Aus diesem ergebe sich, daß eine Rüge nur in einem minderschweren Fall zulässig sei. Das sei im Schlußbericht des Prüfungsgremiums 2019 zu Plagiatsvorwürfen in Giffeys Dissertation aus dem Jahr 2010 nicht dargelegt worden. Deshalb müsse noch einmal geprüft werden.
Die derzeitige Bundesfamilienministerin soll Ende November zusammen mit dem Berliner SPD-Fraktionschef Raed Saleh zur neuen Doppelspitze des Hauptstadt-Landesverbands gewählt werden. Im Dezember soll sie auch als Spitzenkandidatin für die Abgeordnetenhauswahl im Herbst 2021 gewählt werden. (rk)
Fordern Sie hier ein kostenloses Leseexemplar des Deutschen Nachrichtenmagazins ZUERST! an oder abonnieren Sie hier noch heute die Stimme für deutsche Interessen!
Wer für die Krise gewappnet sein will, findet hier Informations- und Ausrüstungsmaterial:
Kommentare