Entspannung geht anders: Bundeswehr baut neue Kaserne – in Litauen
Rukla. Signale der Entspannung sehen anders aus. Die Bundeswehr, marode, schlecht ausgestattet und immer klamm bei Kasse, baut jetzt eine neue Kaserne. Aber nicht etwa in Deutschland, sondern in Litauen – in unmittelbarer Nähe der russischen Grenze. Das Projekt wird den Steuerzahler mehrere Millionen Euro kosten. Abonniere jetzt: >> Die starke Stimme für deutsche Interessen
In der Anlage sollen Soldaten des multinationalen NATO-Verbandes gemeinsam mit litauischen Einheiten untergebracht werden, bestätigte das Einsatzführungskommando der Bundeswehr in Schwielowsee bei Potsdam. Die Anlage soll unweit der Stadt Rukla gebaut werden. Abonniere jetzt: >> Die starke Stimme für deutsche Interessen
Die NATO hat die multinationale „verstärkte Vornepräsenz“ („Enhanced Forward Presence“, EFP) 2014 als Reaktion auf die erfolgreiche Wiedervereinigung der Krim mit Rußland im Baltikum stationiert. Diese wird seither zum Anlaß für immer neue Sanktionen und militärische Provokationen an die Adresse Rußlands genommen. Abonniere jetzt: >> Die starke Stimme für deutsche Interessen
Deutschland hat derzeit die Führung der „Battlegroup“ in Litauen inne und verlegt seit Januar 2017 Bundeswehrkontingente nach Rukla. Über 3500 Bundeswehr-Angehörige haben sich bisher an dem multinational zusammengesetzten Kampfverband beteiligt. Derzeit befinden sich rund 500 Bundeswehrsoldaten bei der EFP. Sie werden alle sechs Monate ausgetauscht. (mü)
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