Energienotstand droht: Künftig warmes Wasser nur noch stundenweise
Hamburg/Dresden. Der Energienotstand – Folge der westlichen Sanktionspolitik gegen Rußland – wirft seine Schatten voraus. In Hamburg werden die 1,8 Millionen Bürger jetzt schon einmal darauf eingestimmt, daß warmes Wasser künftig keine Selbstverständlichkeit mehr ist. Der grüne Umweltsenator Jens Kerstan schließt für den Fall eines Gas-Notstandes in der Hansestadt eine Begrenzung des Warmwassers für private Haushalte nicht aus. Kerstan erklärte: „In einer akuten Gas-Mangellage könnte warmes Wasser in einem Notfall nur zu bestimmten Tageszeiten zur Verfügung gestellt werden.”
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Auch eine stadtweite Reduzierung der maximalen Raumtemperatur im Fernwärmenetz sei möglich. Es werde aber in Hamburg schon aus technischen Gründen nicht überall möglich sein, im Fall einer Verknappung von Gas zwischen gewerblichen und privaten Kunden zu unterscheiden, sagte der Umweltsenator.
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Hamburg ist kein Einzelfall. Auch in Sachsen informierten erste Gemeinden und Energieversorger die Bevölkerung jetzt, daß es warmes Wasser im Fall des Energienotstandes nur noch stundenweise zu bestimmten Tageszeiten geben könnte. (se)
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