Endlich – Jahrhundertproblem gelöst: GroKo einigt sich auf Frauenquote in Unternehmen

Berlin. Das muß natürlich unbedingt sein: die Große Koalition hat sich jetzt auf eine verpflichtende Frauenquote für Unternehmensvorstände geeinigt. Das entsprechende Gesetz soll in der nächsten Sitzungswoche beraten werden. Abonniere jetzt: >> Die starke Stimme für deutsche Interessen

Mit dem „Zweiten Führungspositionengesetz“ muß künftig ab vier Vorstandsmitgliedern mindestens eine Frau am Tisch sitzen. „Hochqualifizierte Frauen stoßen noch immer viel zu häufig an gläserne Decken. Damit wird künftig Schluß sein“, kündigte Justiz- und Familienministerin Lambrecht (SPD) an.

Die SPD-Fraktion bezeichnet die Einigung als historischen Durchbruch und führt diese auf die eigene „Hartnäckigkeit“ zurück. Aber auch die Union versucht den „Erfolg“ für sich zu verbuchen.

Der Gesetzentwurf sieht vor, daß in Vorständen börsennotierter und paritätisch mitbestimmter Unternehmen mit mehr als drei Mitgliedern mindestens eine Frau sitzen muß. Bei Unternehmen mit einer Mehrheitsbeteiligung des Bundes soll generell bereits bei mehr als zwei Mitgliedern in der Geschäftsführung mindestens eine Frau sein.

Die Wirtschaft steht einer obligaten Frauenquote nach wie vor ablehnend gegenüber. (rk)

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