Elon Musk mit dramatischer Warnung: in zwei Jahren droht Strommangel
New York. Die zum Großteil selbstverschuldete Energiekrise des Westens könnte bald noch viel dramatischere Formen annehmen. Davor hat jetzt der Tesla-Gründer und Multimilliardär Elon Musk gewarnt. Schon 2025 droht nach seiner Einschätzung Strommangel.
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Als Hauptgründe nennt Musk zum einen die wachsende Zahl von Elektromobilen, zum anderen aber einen Faktor, den auch die meisten Fachleute nicht auf dem Radarschirm haben. Die Rede ist vom zunehmenden Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI), die für ihre Rechenleistung Unmengen an Energie bracht. Beides zusammengenommen, werde sich laut Musk allein in den USA der Energiebedarf bis 2045 glatt verdreifachen. Doch die Energiewirtschaft kommt nicht hinterher, ihre Kapazitäten auszubauen, weshalb schon viel früher Energieknappheit droht. Das führte Musk jetzt auf einer Konferenz des US-Energieversorgers PG&E aus.
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Der Ausbau der Kraftwerke müsse überall schnell voranschreiten, sagte der Star-Unternehmer. Andernfalls schlittere man in eine Stromknappheit, und zwar bereits in zwei Jahren: „Egal wie viel Strom wir Ihrer Meinung nach brauchen, es wird mehr als das benötigt“, sagte Musk. Die Energiewirtschaft sollte geplante Bauprojekte schneller umsetzen.
Der Organisator der Konferenz PG&E ist einer der größten Energieversorger der USA und sieht die Lage weniger dramatisch. Er geht von einem Plus von „nur“ 70 Prozent im Laufe der kommenden 20 Jahre aus. Man werde aber Musks Warnung ernstnehmen, sagte PG&E-CEO Patti Poppe.
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Auch in Deutschland sorgt nicht zuletzt die zunehmende Verwendung von Wärmepumpen, die das Heizgesetz der Ampel-Regierung vorsieht, für einen ebenfalls steigenden Strombedarf. Die Bundesnetzagentur vermutet, dass sich der Bruttostrombedarf bis zum Jahr 2050 beinahe verdoppeln wird, von 625 Terawattstunden im Jahr 2025 auf 1200 im Jahr 2050. Die Geschwindigkeit beim Ausbau erneuerbarer Energien müsse im Sinne der Versorgungssicherheit daher verdreifacht werden. (rk)
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