Elon Musk interessiert sich für die AfD: „Klingt nicht extremistisch, was ich gelesen habe“

Elon Musk interessiert sich für die AfD: „Klingt nicht extremistisch, was ich gelesen habe“

Boca Chica/Texas. Mit ihren politischen Erfolgen wächst auch das internationale Renomee der AfD. Längst ist auch Tesla-Gründer Elon Musk auf die größte deutsche Oppositionspartei aufmerksam geworden – Musk hat in den letzten Jahren immer wieder eine gewisse Unterstützung für rechte und konservative Positionen erkennen lassen.

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Am Wahlsonntag kam es auf Musks Kurznachrichtendienst X (vormals Twitter) zu einer virtuellen Begegnung: eine Nutzerin outete sich dort als AfD-Wählerin. In einem Antwortbeitrag wunderte sich Musk: „Warum gibt es von einigen so negative Reaktionen auf die AfD?“ Und weiter: „Sie sagen 'rechtsaußen', aber die politischen Positionen der AfD, die ich gelesen habe, klingen nicht extremistisch. Vielleicht habe ich etwas übersehen.“

Ähnlich hatte sich erst dieser Tage auch Kremlchef Putin geäußert. Auch er widerspricht der in der deutschen Binnendiskussion verbreiteten AfD-Hysterie und betonte ausdrücklich, er könne nichts erkennen, was Rußland bedrohe. „Wir sehen auch keine Anzeichen von Neonazismus in den Handlungen der AfD“, hatte er kurz vor der Europawahl bei einem Treffen mit Vertretern internationaler Presseagenturen erklärt. Es sei auch nicht Sache Rußlands, zu bewerten, ob sich eine politische Kraft im Rahmen der Verfassung bewege. (mü)

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