Elon Musk bedroht das linke Meinungsmonpol: Ein „Wendepunkt der Zivilisation“?

Elon Musk bedroht das linke Meinungsmonpol: Ein „Wendepunkt der  Zivilisation“?

New York. Elon Musk sorgt wieder für Gesprächsstoff. Seitdem er die Social-Media-Plattform Twitter für 44 Mrd. US-Dollar übernommen hat, werden Linke rund um den Globus nicht müde, vor Elon Musk zu warnen. Dieser selbst gab inzwischen einige der künftigen Neuerungen bekannt. So sollen unter anderem saudische Geldgeber mit ins Boot geholt werden, und manche Tweets sollen künftig kostenpflichtig werden. Abonniere jetzt: >> Die starke Stimme für deutsche Interessen << Kaufkräftigen Investoren sicherte Musk jetzt laut Szene-Insidern Kosteneffizienz und neue Ertragsideen zu. So sehe er einige Millionen Einsparpotential bei den Vorstandsgehältern. Man könne aber auch bestimmte Tweets vermarkten, zum Beispiel durch Erhebung einer Gebühr für verlinkte Webseiten von Drittanbietern. Musk bestätigte das auch in einem Tweet. Auch die Saudis sind künftig an Twitter beteiligt. Sie lehnten Musks Übernahme der Plattform zunächst ab. Jetzt tweetete Prinz Alwaleed bin Talal bin Abdulaziz Al-Saud an Musk: „Super, mit Dir in Verbindung zu stehen, mein neuer Freund.“ Er glaube, Musk werde ein exzellenter Twitter-Chef sein, um das große Potential der Plattform anzukurbeln und zu maximieren. Prinz Alwaleed kündigte an, einen 1,9 Mrd. US-Dollar-Anteil zu investieren und freut sich auf die „interessante Reise“. Abonniere jetzt: >> Die starke Stimme für deutsche Interessen << Der Prinz ist Vorsitzender der Kingdom Holding Gesellschaft, eines Konglomerats in Riad, das 2011 erstmals Twitter-Anteile kaufte. Kingdom hält auch große Anteile an anderen Unternehmen, etwa Uber, Lyft, Citigroup und der Four Seasons Hotelkette. Musk selbst hält sein Twitter-Geschäft nach wie vor für eine wichtige Zäsur. Laut CNN (14.04.) spricht er nachgerade von einem „Wendepunkt der Zivilisation“ und wirbt für mehr Meinungsfreiheit auf der Chat-Plattform. CNN gegenüber machte er dies an einem zentralen Kriterium fest: „Ist es jemandem, den du überhaupt nicht magst, erlaubt, etwas zu sagen, was du nicht magst? Wenn das der Fall ist, dann haben wir Redefreiheit.“ Abonniere jetzt: >> Die starke Stimme für deutsche Interessen << Den Wächtern der political correctness ist das nicht geheuer. So forderte eine Gruppe von NGOs in den USA kürzlich in einem Brief an große Marken wie Apple, Best Buy oder HBO dazu auf, ihre Werbe-Budgets auf Twitter an die Beibehaltung der bisherigen Richtlinien zur Überwachung von Haßrede und Fake News zu knüpfen. Ein „Daily Mail”-Bericht vermutet George Soros, Bill Clinton, Obama-Mitarbeiter und europäische Regierungen hinter den NGOs und ihrem Brief, der einem Aufruf zum Werbeboykott gleichkommt. (mü)

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