Einstimmung auf die „vierte Welle“ des Corona-Virus: „Spätestens im Herbst“

Berlin/Genf. Es kommt einem vor wie ein schlechter, längst bekannter Film: der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach hat vor einer weiteren Corona-Welle gewarnt, diesmal durch Reiserückkehrer oder Mutationen. Die indische Mutation werde sich wahrscheinlich in den kommenden Monaten in zahlreichen europäischen Ländern ausbreiten, sagte Lauterbach – „und spätestens im Herbst auch in Deutschland großflächig“. Abonniere jetzt: >> Die starke Stimme für deutsche Interessen

Das Ausmaß sei noch unklar, man müsse aber davon ausgehen, daß am Ende dieses Sommers deswegen eine neue Infektionswelle in Europa drohen könnte. Es könne auch sein, daß sich im Herbst eine neue Virusmutation verbreite, „die wir bisher noch nicht kennen“, sagte Lauterbach dem Redaktionsnetzwerk Deutschland.

Neben Auffrischungsimpfungen könne auch die Impfung der breiten Bevölkerung mit einem modifizierten Stoff notwendig sein, der dann gegen eine mögliche neue Mutation wirke.

SPD-Mann Lauterbach liegt damit voll auf dem offiziellen Kurs der Weltgesundheitsorganisation (WHO) – auch diese warnte erst Anfang der Woche, daß die Corona-„Pandemie“ noch lange nicht vorbei sei. (mü)

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