Einig in Sachen Remigration: Sellner trifft sich mit Südtiroler JWA-Chef Anderlan

Einig in Sachen Remigration: Sellner trifft sich mit Südtiroler JWA-Chef Anderlan

Wien/Bozen. Erst im Juli 2023 gegründet, konnte die heimattreue „Liste JWA“ unter ihrem namensgebenden Gründer und Vorsitzenden Jürgen Wirth Anderlan schon wenige Monate später bei den Südtiroler Landtagswahlen im Oktober zwei Mandate im Bozener Parlament erringen. Politisch korrekten Meinungswächtern ist die Liste JWA ein Dorn im Auge, weil sie sich klar zur deutschen Identität Südtirols bekennt und sich für die Remigration von Ausländern ausspricht.

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Genau deshalb schaffte es die JWA jetzt erneut in die Schlagzeilen. Parteichef Wirth traf sich nämlich in Wien mit dem Identitären-Vordenker Martin Sellner, der seit Wochen wegen seines Buches „Remigration. Ein Vorschlag“ im Fokus der öffentlichen Aufmerksamkeit steht. Wirth lud Sellner zu einem Gegenbesuch nach Südtirol ein.

Bei den Etablierten herrscht jetzt nackte Hysterie. Eine linke Gruppe fordert sogar ein Einreiseverbot für Sellner.

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Doch davon läßt sich die JWA nicht aus der Fassung bringen. „Wir werden weiter über einen Migrationsstopp und Remigration sprechen. Egal ob das der Antifa und anderen Gruppen paßt“, erklärte Jürgen Wirth Anderlan. Denn auch in Südtirol sind die Folgen des schleichenden Bevölkerungsaustausches nicht mehr zu übersehen.  „Wir Südtiroler sind heute eine Minderheit in einem fremden Staat. Wenn die Massenmigration nicht gestoppt wird, sind wir morgen eine Minderheit im eigenen Land. Damit stirbt jede Chance auf die Ausübung unseres Selbstbestimmungsrechtes. Während unsere Heimat täglich fremder wird, wandern jährlich tausende – oft hochqualifizierte – Landsleute ab. Eine Entwicklung mit fatalem Ausgang, wenn wir sie jetzt nicht stoppen“, sagt Anderlan. (mü)

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