Einhelliges Expertenurteil: Die Deutschen erwarten 2023 Rezession und Wohlstandsverlust

Einhelliges Expertenurteil: Die Deutschen erwarten 2023 Rezession und Wohlstandsverlust

Berlin/Washington. Internationale Experten sind sich einig: Deutschland hat gute Chancen, zum „kranken Mann“ der EU zu werden – und die deutsche Wirtschaft schmiert ab. Analysten der US-Bank Goldman Sachs rechnen für 2023 mit einem Minus von 1,1 Prozent – das ist deutlich mehr als die minus 0,6 Prozent, die von der EU prognostiziert werden.

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Zum Vergleich: Frankreichs Wirtschaft soll der EU-Kommission zufolge um 0,4 Prozent wachsen, die österreichische um 0,3 Prozent, Griechenland sogar um ein ganzes Prozent.

Demgegenüber ist die deutsche Wirtschaft wegen ihrer „Industrielastigkeit“ ungleich stärker von der Energiepreis-Explosion betroffen als andere Volkswirtschaften. Volker Wieland vom „Institute for Monetary and Financial Stability“ (IMFS) warnt: „Durch längerfristig hohe Energiepreise wandern Teile der Chemie-Industrie ab. Es wird einen Rückgang energieintensiver Produktion und zugehörenden Arbeitsplätzen geben.“

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Die US-Zeitung „Politico“ titelte dieser Tage: „Die deutsche Industrie blickt in den Abgrund!“ Die Deutschen erwarte ein „Albtraum im Jahr 2023“.

Deutsche Bank-Ökonom Stefan Schneider warnt: „Wenn wir in etwa zehn Jahren auf die aktuelle Energiekrise zurückblicken, könnten wir diese Zeit als Ausgangspunkt für eine beschleunigte Deindustrialisierung in Deutschland betrachten.“

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Auch für den Ökonomen Gunther Schnabl von der Universität Leipzig steht fest: „Die Deutschen müssen sich aufgrund des anhaltenden Inflationsdrucks auf deutliche Wohlstandeinbußen einstellen.“

Daran ist im übrigen nicht Putin schuld, wie Regierung und Medien ständig suggerieren – die Preisexplosion bei Gas und Strom ist zum größten Teil hausgemacht. Mit ihrer Klima- und CO2-Politik setzte schon die Merkel-Regierung die Preisspirale in Gang, die Ampel-Regierung knüpfte direkt daran an und besorgte mit der willkürlichen Abkehr vom russischen Gas den Rest. (st) Foto: Symbolbild Fordern Sie hier ein kostenloses Leseexemplar des Deutschen Nachrichtenmagazins ZUERST! an oder abonnieren Sie hier noch heute die Stimme für deutsche Interessen!

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