Eine Woche nach Chrupalla-Anschlag: Staatsanwaltschaft bestätigt Arztbericht

Eine Woche nach Chrupalla-Anschlag: Staatsanwaltschaft bestätigt Arztbericht
Wikimedia/TC2021/

Ingolstadt. Genau eine Woche nach dem mutmaßlichen Angriff auf AfD-Sprecher Tino Chrupalla im bayerischen Ingolstadt hat sich die dortige Staatsanwaltschaft zum Stand der Dinge geäußert. Sie weist in einer Erklärung darauf hin, daß weiterhin Zeugen des Tathergangs identifiziert und vernommen würden. Auch werde Beweismaterial untersucht, um herauszufinden, wie die „diagnostizierte Einstich-Verletzung des Herrn Chrupalla am rechten Oberarm“ zustandegekommen sei.

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Die Staatsanwaltschaft korrigiert damit ihre Erklärung von letzter Woche, wonach nur eine „oberflächliche Rötung bzw. Schwellung“ festgestellt worden sei. Sie bestätigt vielmehr drei Feststellungen, die die AfD am Mittwoch auch während einer Pressekonferenz im Bundestag traf, wobei sie sich auf aktuelle ärztliche Untersuchungsergebnisse berief. Demnach hat es eine Einstichverletzung gegeben. Diese wurde auch bereits im Arztbericht erwähnt, und sie war eindeutig genug, daß sie auch Blut auf Chrupallas Kleidung hinterließ.

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Dieser selbst zeigt sich zuversichtlich, was weitere Ermittlungsergebnisse angeht: „Daß der Anschlag auf meine Person aufgeklärt wird, ist wichtig – für mich, für meine Partei und für unsere Demokratie. Politiker müssen in der Öffentlichkeit sicher sein.“ Chrupalla wertete den Übergriff erneut ausdrücklich als „Anschlag“. Er und Co-Chefin Alice Weidel, die vor der Wahl offenbar von der Polizei aus ihrer Wohnung offenbar „evakuiert“ wurde, würden nun bis Jahresende nicht mehr bei Veranstaltungen „im Außenbereich“ auftreten. (rk)

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