Eine kritische Stimme verstummt: Bundespressekonferenz wirft Boris Reitschuster raus

Eine kritische Stimme verstummt: Bundespressekonferenz wirft Boris Reitschuster raus

Berlin. Mit dem Meinungspluralismus in Deutschland ist es nicht mehr weit her. Nach bald zwei Jahren Corona-„Pandemie“ verengt sich das Spektrum der veröffentlichten Meinung zusehends auf immer weniger regierungsnahe und mainstreamige Kanäle, während unabhängige Stimmen reihenweise zum Verstummen gebracht werden. Das jüngste Beispiel ist die Kabarettistin Lisa Fitz – ARD und SWR löschte dieser Tage einen sechsminütigen Mitschnitt von ihr, in dem sie sich kritisch mit der Corona-Politik auseinandergesetzt hatte. Abonniere jetzt: >> Die starke Stimme für deutsche Interessen

Wenige Tage später bereits ein weiteres prominentes Opfer: der unabhängige Journalist Boris Reitschuster wurde jetzt von der Bundespressekonferenz ausgeschlossen. Grund dafür sollen aber angeblich nicht kritische Fragen zur Corona-Politik gewesen sein, sondern unklare Umstände zum Firmensitz und Impressum seiner Website. Abonniere jetzt: >> Die starke Stimme für deutsche Interessen

Reitschuster selbst fragt dazu auf Twitter: „Beginnt jetzt die ‚Säuberung‘, ohne rote Linien? Gerade erreicht mich ein ‚Weihnachtsgeschenk‘: Ein Schreiben der Bundespressekonferenz, in dem mir mitgeteilt wird, daß ich aus der Bundespressekonferenz ausgeschlossen wurde.“ Abonniere jetzt: >> Die starke Stimme für deutsche Interessen

Vonseiten der Bundespressekonferenz wird hingegen moniert, Reitschuster habe keine gültige Adresse in Deutschland angegeben, was für akkreditierte Journalisten aber verpflichtend sei. Vielmehr gebe es von Reitschuster nur eine Adresse in Montenegro. Reitschuster weist das zurück und erklärte, es sei nicht explizit vorgeschrieben, daß das Medium seinen Sitz in Deutschland haben müsse. Er werde per Anwalt gegen den Beschluß vorgehen. Abonniere jetzt: >> Die starke Stimme für deutsche Interessen

Reitschuster hat sich seit Beginn der Corona-„Pandemie“ durch zahllose kritische und unbequeme Fragen an die Bundesregierung einen Namen unter den unabhängigen Medien in Deutschland gemacht. Im Mai hatten 58 Mainstream-Mitglieder der Bundespressekonferenz gar einen offenen Brief unterzeichnet, der sich gegen nicht namentlich genannte Korrespondenten wendet, die angeblich „Verschwörungsmythen und Desinformation“ verbreiten. Das Schreiben richtete sich in erster Linie gegen Reitschuster, der von 1999 bis 2015 das Moskauer „Focus“-Büro leitete. (st)

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