Ein „Einzelfall“ als Fanal: 25jähriger Afghane sticht Islamkritiker Stürzenberger nieder – Polizist tot

Ein „Einzelfall“ als Fanal: 25jähriger Afghane sticht Islamkritiker Stürzenberger nieder – Polizist tot

Mannheim/Berlin. Nach der Attacke eines 25jährigen Afghanen auf den bekannten Islamkritiker Michael Stürzenberger am Freitag in Mannheim ergeht sich die Politik in gestanzten Nullaussagen, und ein „Experte“ wie der Chef der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG), Rainer Wendt, unterstellte gar, der Attentäter und Stürzenberger kämen „aus demselben Milieu“.

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Stürzenberger wurde bei einer Veranstaltung in Mannheim – in einer „Messerverbotszone“! – niedergestochen und trug Stiche in Beine und Gesicht davon. Während sich ein Polizist auf einen Ordner und nicht etwa auf den afghanischen Messerstecher stürzte, stach dieser auch auf den Beamten ein und verletzte ihn am Nacken schwer. Erst jetzt streckte ein anderer Kollege den Angreifer mit einem gezielten Schuß nieder. Der schwerverletzte Polizist verstarb am Sonntag.

Bundespräsident Steinmeier zeigte sich – stellvertretend für andere Stimmen aus der Politik – besorgt über eine „Verrohung der politischen Auseinandersetzung und der wachsenden Gewaltbereitschaft in unserem Land“. Angesichts der exzessiven Hetze etablierter Politiker und der gleichgeschalteten Medien gegen politische Gegner wie die AfD sind solche Äußerungen an Heuchelei schwer zu überbieten. Auch für den Import Hunderttausender Zuwanderer, aus denen sich seit 2015 explodierende Zahlen an Messerstechern, Vergewaltigern und anderer Gewaltkriminellen rekrutieren, tragen die etablierten Parteien die ausschließliche Verantwortung.

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Während der „Spiegel“ am Sonntagabend immer noch suggerierte, über das Tatmotiv des 25jährigen Afghanen, der 2013 nach Deutschland kam, herrsche noch immer Unklarheit, geht der Psychologe und Integrationsexperte Ahmad Mansour von einem „islamistisch motivierten Angriff“ aus, wie er t-online bereits am Freitag sagte. Es gebe „eine komplette Industrie von Islamisten (…), die jede Kritik als direkten Angriff auf ihre Religion verstehen“, sagte Mansour. Er kritisierte eine mittlerweile herrschende gesellschaftliche Atmosphäre, „von der ich und viele andere betroffen sind. Man kann Islamkritiker so lange diffamieren, bis sie entmenschlicht sind.“

Der Angriff in Mannheim sei in einer Reihe mit anderen Anschlägen zu sehen. Als Beispiel nennt Mansour das Attentat auf das französische Satire-Medium Charlie Hebdo im Jahr 2015.

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Beobachter haben unterdessen das unprofessionelle Vorgehen der Polizei bei der Attacke am Freitag kritisiert, insbesondere, daß der mittlerweile verstorbene 29jährige Polizist zuerst den Ordner des Stürzenberger-Teams anging und dem Messerstecher dabei den Rücken zukehrte. In diesen Zusammenhang paßt eine Ankündigung der Bundespolizei vom 28. Mai, wonach ein „Diversitätsmanagement“ bei der Polizei implementiert werde. Es gehe dabei auch „um Wertschätzung und Gleichstellung unabhängig von Alter, Geschlecht, Herkunft, Religion, Weltanschauung oder besonderer Merkmale“. Dem toten Kollegen in Mannheim hätte eine professionelle Ausbildung mehr genützt. (rk)

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