Ehemaliger US-Spitzenbeamter: „Ein militärischer Sieg der Ukraine ist nicht zu erwarten“
Washington/Kiew. In den USA mehren sich in jüngster Zeit die Stimmen, die zu einer Verhandlungslösung im Ukraine-Krieg raten – und sich damit gegen die Kiewer Regierung positionieren, die trotz steigender Verluste an der Fortsetzung der Kampfhandlungen festhält.
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Jetzt meldete sich ein früherer Spitzenbeamter der US-Regierung unter Ronald Reagan, Hugh De Santis, mit der Einschätzung zu Wort, die Ukraine werde nicht in der Lage sein, gegen Rußland zu gewinnen. Die USA müßten Kiew davon überzeugen, mit Moskau zu verhandeln, um den Konflikt zu beenden, sagte De Santis, der unter dem früheren US-Präsidenten Reagen ür die Planung der NATO- und Rüstungskontrollpolitik zuständig war.
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Die russischen Streitkräfte auf dem Schlachtfeld zu besiegen und die territoriale Integrität der Ukraine wiederherzustellen, einschließlich der Rückeroberung der Krim, wäre nach seiner Einschätzung nur um den Preis eines weiteren Blutbades und die Möglichkeit eines größeren Krieges möglich. Denn: „Ein militärischer Sieg der Ukraine ist nicht zu erwarten, und ein Verhandlungsergebnis ist das einzig realistische Ziel.“
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Während sich die westlichen Medien seit Beginn des Krieges in der Ukraine hauptsächlich auf russische Verluste und Schwierigkeiten konzentriert haben, mehren sich in jüngster Zeit Meldungen über Auflösungserscheinungen bei den Ukrainern. Infolge fehlenden Nachschubs und Munition komme es immer häufiger zur Kapitulation ganzer Verbände und selbst zu Desertionen, während die russische Seite kontinuierlich vorrücke. Selbst der ukrainische Präsident Selenskyj mußte letzte Woche einräumen, daß die russischen Streitkräfte mittlerweile rund 20 Prozent des ukrainischen Territoriums unter ihre Kontrolle gebracht hätten. (mü)
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