E-Mobilität mit Fragezeichen: 30jähriger verbrennt in seinem Tesla
Köln. E-Autos sind umweltfreundlich und schadstoffarm, und geht es nach der Politik, sollen sie Verbrenner-Autos schon bald als Verkehrsmittel der Zukunft ablösen.
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Doch die E-Mobilität hat ihre Tücken. Die leichte Entzündlichkeit von E-Autos, die schon oft bemängelt wurde, wurde jetzt im Rhein-Erft-Kreis bei Köln einem Autofahrer zum Verhängnis. Dort kam in der Nacht zum Samstag ein 30jähriger mit seinem Tesla in einer langgezogenen Linkskurve von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Baum. Der Wagen überschlug sich und geriet in Brand. Als die Feuerwehr eintraf, konnte sie dem Fahrer nicht mehr helfen – er war im Fahrzeug verbrannt.
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Der Unfall wirft einmal mehr Fragezeichen auf. Die Polizei teilte mit, es müsse geklärt werden, warum der Fahrer von der Fahrbahn abgekommen sei.
Aber auch sonst machen immer wieder Zweifel an der E-Mobilität die Runde. Eine Studie des Karlsruher Instituts für Technologie im Auftrag des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI) kam bereits Ende 2020 zu dem Schluß, daß moderne Verbrenner oft CO₂-ärmer unterwegs sind als E-Autos.
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Darüber hinaus schmälert der immense Recycling-Aufwand die Umweltbilanz: die Autobatterien müssen zuerst tiefentladen werden. Danach zerlegen speziell geschulte Hochvolttechniker die Akkus – alles in mühevoller Handarbeit. Ralf Mittermayr, Vorstandsvorsitzender der Saubermacher AG, einem der größten europäischen Recyclingunternehmen, sieht das größte Problem bei der „fehlende Standardisierung bei den verschiedenen Autotypen. Jede ist anders und selbst bei einem Fahrzeug ändern sich die Batterien über die Lebensdauer des Fahrzeuges.“
Bis Elektroautos wirklich klimafreundlich werden, ist es derzeit noch ein weiter Weg. (rk)
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