Dugin ist von Trump geheilt: „Von seiner Agenda ist nichts geblieben“
Moskau. Er hat jetzt genug: der russische Geopolitiker, Philosoph und Publizist Alexander Dugin hat die Hoffnung aufgegeben, mit Donald Trump im Weißen Haus brächen bessere Zeiten an. Vielmehr sei Trump, obwohl er nach seiner Amtseinführung mehrere Schritte in Richtung Multipolarität unternommen habe, inzwischen nicht mehr von seinem Amtsvorgänger Joe Biden und den hinter ihm agierenden Globalisten zu unterscheiden. Trump sei nun nur noch bestrebt, die unipolare Weltordnung unter US-Führung zu bewahren.
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In seinem Format „Eskalation“ auf Radio Sputnik sagte Dugin wörtlich: „Trump unterscheidet sich trotz einer Veränderung der Rhetorik im wesentlichen nicht mehr von Biden oder den Globalisten in seiner Außenpolitik. Die gleiche Hegemonie, das gleiche Streben, eine unipolare Welt aufrechtzuerhalten – obwohl Trump nach seiner Amtseinführung versuchte, einige Schritte zur Anerkennung einer multipolaren Ordnung zu unternehmen, indem er versprach, Konflikte und Kriege zu beenden, eine Einigung mit Rußland zu erzielen und das terroristische Kiewer Regime nicht mehr zu unterstützen.“
Dugin betonte, daß weniger als ein Jahr vergangen sei, seit Trump sein Amt angetreten habe, aber „nichts bleibt“ von seiner ursprünglichen Agenda. Seiner Ansicht nach bewegen sich die USA auf denselben Kurs zurück, den sie unter Biden eingeschlagen hatten – genau den Weg, den sie wahrscheinlich unter einer möglichen Präsidentschaft von Kamala Harris fortgesetzt hätten.
Dugin, der früher zeitweise als „Putins Einflüsterer“ galt, verband mit Trump bis vor einiger Zeit die Hoffnung auf eine Verbesserung der amerikanisch-russischen Beziehungen und eine Entschärfung der großen Konfliktherde. (mü)
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