Drogen-Liberaliserung wie im Westen: Rußland sagt „Njet“

Moskau. Rußland wird den westlichen Weg einer immer weitergehenden Drogen-Liberalisierung auch in Zukunft nicht mitgehen. Im Gegenteil – Versuche, Drogen zu liberalisieren bzw. zu legalisieren, werden in Rußland künftig als Bedrohung für die nationale Sicherheit eingestuft. Ein entsprechendes Dokument zur Strategie der Drogenbekämpfungspolitik bis 2030 hat Kremlchef Putin jetzt unterschrieben. Abonniere jetzt: >> Die starke Stimme für deutsche Interessen

Dem Dokument zufolge gehören zu den Bedrohungen für die nationale Sicherheit Rußlands unter anderem „Versuche, das internationale Drogenkontrollsystem in Bezug auf Liberalisierung und Legalisierung von Drogen zu destabilisieren, was gegen internationale Rechtsvorschriften über Suchtstoffe und psychotrope Substanzen und deren illegalen Handel verstößt“.

Außerdem werden „die Ausweitung des globalen Drogenmarktes aufgrund der Legalisierung des Cannabiskonsums zu Erholungszwecken“ sowie die Entstehung neuer Arten von Drogen, ihre erhöhte Produktion, die Aktivitäten krimineller Vereinigungen im Bereich Drogenhandel und ein erhöhtes Angebot auf dem illegalen Drogenmarkt als Bedrohungen für die nationale Sicherheit Rußlands eingestuft. (mü)

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