Donald Trumps später Triumph: US-Grenzmauer wird weitergebaut
Washington. Der Streit um den amerikanisch-mexikanischen Grenzzaun war eines der großen Wahlkampfthemen von Ex-Präsident Donald Trump. Sein Nachfolger Biden machte daraus eine ideologische Grundsatzfrage und versprach, mit ihm als Präsident werde kein einziger zusätzlicher Zentimeter der Grenzmauer entstehen. Doch jetzt muß sich Biden der Realität beugen. Der ungebrochene Migrantenansturm zwingt auch seine Regierung, die Grenze dichtzumachen – mit Grenzzaun.
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Etwa 32 Kilometer Mauer sollen in Starr County entlang der Grenze zu Mexiko nun gebaut werden. Die Behörden beobachten dort eine hohe Zahl von illegalen Grenzübertritten. Zehntausende Menschen versuchen jeden Monat, illegal in die USA einzureisen. Transitländer wie Costa Rica sind zunehmend überfordert von den vielen durchreisenden Migranten, und auch in den USA wächst der Unmut – und nächstes Jahr ist wieder Präsidentschaftswahl.
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Daß der Bau der Mauer nun fortgesetzt wird, verteidigte die US-Zoll- und Grenzschutzbehörde (DHS) damit, daß sie Mittel verwende, die bereits für eine Grenzmauer bereitgestellt wurden. „Der Kongreß hat für das Haushaltsjahr 2019 Mittel für den Bau einer Grenzbarriere im Rio Grande Valley bewilligt, und das DHS ist verpflichtet, diese Mittel für den vorgesehenen Zweck zu verwenden“, heißt es in einer Erklärung.
Heimatschutzminister Mayorkas sprach von einer „akuten und unmittelbaren Notwendigkeit“, den neuen Mauerabschnitt zu bauen und die illegale Einreise zu verhindern.
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Bestätigt sieht sich nun Donald Trump. Er fordert, Biden müsse sich bei ihm und der US-Bevölkerung wegen der Einreise von Millionen Illegalen entschuldigen. (mü)
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