Diskretes Treffen in Riad: Der Westen würgt Friedensverhandlungen mit Moskau ab
New York. Eine brisante Meldung des amerikanischen Finanznachrichtendienstes „Bloomberg“: am 16. Dezember trafen sich demnach Vertreter der Ukraine, der G7 und einer kleinen Gruppe von Ländern des „Globalen Südens“ in der saudi-arabischen Hauptstadt Riad, um für die weitere Unterstützung der Ukraine zu werben. An dem Treffen sollen die nationalen Sicherheitsberater ihrer Länder teilgenommen haben. Es soll dabei auch darum gegangen sein, nicht den Eindruck entstehen zu lassen, daß die Ukraine und ihre Verbündeten kein Interesse an Friedensverhandlungen hätten.
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Doch genau das ist der Fall. Denn laut „Bloomberg“ haben sich die Ukraine und ihre G7-Verbündeten weiterhin Aufrufen der Länder des Globalen Südens „widersetzt“, in direkte Verhandlungen mit Rußland einzutreten. Offiziell verlautete nach dem Treffen in Riad, es habe „keine großen Fortschritte“ gegeben.
Die Konstellation erinnert an die Situation im ersten Kriegsjahr 2022. Damals gab es mindestens drei Anläufe zu Verhandlungen mit Rußland, die maßgeblich von der Türkei, aber auch vom damaligen israelischen Ministerpräsidenten Naftali Bennett unterstützt wurden. Sie wurden allesamt, wie inzwischen längst bekannt ist, von Washington bzw. vom damaligen britischen Premierminister Johnson durch direkte Intervention unterbunden. (mü)
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