Die Zeichen stehen auf Durchmarsch: Mehrheit der Deutschen erwartet AfD-Ministerpräsidenten

Die Zeichen stehen auf Durchmarsch: Mehrheit der Deutschen erwartet AfD-Ministerpräsidenten

Berlin/Dresden/Erfurt. Das wird ein spannendes Wahljahr: eine Mehrheit der Deutschen rechnet mittlerweile damit, daß die AfD bei mindestens einer der drei Landtagswahlen im Herbst dieses Jahres in den neuen Bundesländern die absolute Mehrheit erreicht und damit den Ministerpräsidenten stellen kann. Nach einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts „YouGov“ im Auftrag der dpa halten 53 Prozent ein solches Szenario für wahrscheinlich und nur 32 Prozent für unwahrscheinlich.

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In den neuen Bundesländern erwarten sogar 58 Prozent der Befragten, daß die AfD in mindestens einem der drei Länder Brandenburg, Sachsen und Thüringen an die Macht kommt und den Regierungschef stellen wird. Nur noch 36 Prozent der Bürger glauben, daß die sogenannte „Brandmauer“ der Merz-CDU zur AfD halten wird.

Bei den Altparteien werden die Reaktionen auf solche Umfrageergebnisse immer hektischer. Während SPD-Chefin Esken jetzt erneut ein AfD-Verbot ins Gespräch brachte, sprach sich der Thüringer SPD-Innenminister Maier jüngst für eine Verfassungsänderung aus – er möchte verhindern, daß der Ministerpräsident, wie es die derzeitige Regelung vorsieht, in einem dritten Wahlgang womöglich gewählt wird,  wenn nur noch ein Kandidat antritt und er mehr Nein- als Ja-Stimmen erhält. So etwas sollte laut Maier künftig nicht mehr möglich sein. (rk)

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