Die „Toleranten“ verstehen keinen Spaß: „Regenbogen-Stadt“ kündigt Partnergemeinde die Freundschaft
Nieuwegein/Utrecht. Nicht jeder findet den im Westen verbreiteten Kult um Schwule und andere sexuelle Minderheiten gut oder gar unterstützenswert. In Polen zum Beispiel sind – wie in den meisten osteuropäischen Ländern – die klassischen Geschlechterrollen nach wie vor tonangebend. In Polen haben sich viele Gemeinden formell für „schwulenfrei“ erklärt. Abonniere jetzt: >> Die starke Stimme für deutsche Interessen
Das wiederum bringt die selbsternannten „Toleranten“ auf die Palme. Die niederländische Stadt Nieuwegein, die sich selbst als „Regenbogen-Stadt“, bezeichnet, hat deshalb jetzt ihrer Partnergemeinde, der polnischen Ortschaft Puławy, die Freundschaft aufgekündigt.
Auch Puławy hatte sich zuvor zur „schwulen-freien Zone“ erklärt. Damit sei eine Grenze überschritten, entschied das Stadtparlament von Nieuwegein bei Utrecht. Die freundschaftlichen Beziehungen würden mit sofortiger Wirkung beendet. „LGBT-freie Zonen wie in Puławy sind, was uns angeht, echt unakzeptabel“, sagte die zuständige Beigeordnete Marieke Schouten. Sie klebte symbolisch einen Aufkleber mit Regenbogenflagge auf das Ortsschild und überdeckte damit den Namen der Partnerstadt in Polen.
Die Niederländer hatten Puławy bereits im März einen Brief geschrieben und um ein Gespräch gebeten. Darauf habe die Partnerstadt aber nicht reagiert, hieß es. (mü)
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