Die Pleite-Armee: Keine einzige Heeresbrigade der Bundeswehr einsatzbereit
Berlin. Eigentlich sollte die Bundeswehr mit dem 100-Milliarden-Sondervermögen, das Kanzler Scholz (SPD) vor zwei Jahren auf den Weg brachte, auf Vordermann gebracht werden. Doch jetzt stellt sich heraus: an der chronisch desaströsen Lage der deutschen Streitkräfte hat sich nicht das geringste geändert.
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André Wüstner, der Chef des Bundeswehrverbandes - einer Art Interessenvertretung der Bundeswehrsoldaten - sprach jetzt Klartext: „Wir haben in allen Teilstreitkräften massive Probleme, gemessen am Auftrag, an der Lage“, sagte er im ARD-Morgenmagazin. Keine einzige (!) Heeresbrigade sei einsatzbereit. „Jetzt zu investieren, ist elementar.“
Wüstner unterstrich, daß das Sondervermögen „leider Gottes“ nichts verbessert habe. Seit 1990 seien mehrere hundert Milliarden Euro eingespart worden, man habe sich nur auf internationales Krisenmanagement ausgerichtet, doch plötzlich seien Landes- und Bündnisverteidigung wieder ein Schwerpunkt. Dafür sei die Bundeswehr nicht aufgestellt. (he)
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