Die Parteienlandschaft wird bunter: Wagenknecht kündigt Parteigründung an
Berlin. Die Linken-Ikone Sahra Wagenknecht macht nun offenbar ernst: verschiedenen Medienberichten zufolge hat sie sich jetzt definitiv zur Gründung einer eigenen Partei entschlossen. Anfang kommender Woche möchte Wagenknecht zunächst die Gründung des Vereins „BSW – Für Vernunft und Gerechtigkeit“ öffentlich vorstellen.
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Der Verein wurde Ende September als mögliche Vorstufe einer Partei am Amtsgericht Mannheim angemeldet. Das Kürzel steht für „Bündnis Sahra Wagenknecht“. Im Rahmen einer Pressekonferenz will die langjährige Linken-Frontfrau nun einen „klaren Ausblick“ auf die Parteigründung geben. Von einem Austritt aus der Linkspartei ebenso wie aus der Bundestagsfraktion, mit der Wagenknecht seit langem im Clinch liegt, ist aber weiterhin nicht die Rede.
Bislang scheute Wagenknecht die öffentliche Festlegung, wie es weitergehen solle.
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Die mögliche Parteigründung stößt auf großes Interesse, weil sie die politische Landschaft durcheinanderwirbeln oder zumindest weiter parzellieren könnte. Demoskopen räumen einer Wagenknecht-Partei ein vergleichsweise hohes Wählerpotential ein. In einer YouGov-Umfrage hatte Ende September fast jeder dritte befragte Wahlberechtigte (29 Prozent) in Mitteldeutschland angegeben, sich grundsätzlich vorstellen zu können, eine neue Partei unter Führung Wagenknechts zu wählen. Im Westen waren es 19 Prozent. Natürlich besagen solche Umfrageergebnisse wenig über das tatsächliche Wahlverhalten am Wahltag.
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Auch inhaltlich ist das Profil einer künftigen Wagenknecht-Partei bislang eher diffus. Bekannt ist lediglich, daß sich Wagenknecht als als scharfe Kritikerin der Ukraine-Politik der Bundesregierung positioniert und gegen eine ausufernde Klimaschutzpolitik ist. Die Grünen hat sie wiederholt als die gefährlichste Partei bezeichnet. (rk) Bild von Elmer L. Geissler auf Pixabay/Gemeinfrei Fordern Sie hier ein kostenloses Leseexemplar des Deutschen Nachrichtenmagazins ZUERST! an oder abonnieren Sie hier noch heute die Stimme für deutsche Interessen!
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