Die neuen Prioritäten der Polizei: Bußgelder für Zigarettenholen und Biertrinken
Amberg. In Zeiten der Corona-Ausgangssperren findet die Polizei endlich Gelegenheit, ihre Prioritäten neu zu ordnen. Im bayerischen Amberg konnten sich Bürger dieser Tage gleich in zwei Fällen davon überzeugen. Abonniere jetzt: >> Die starke Stimme für deutsche Interessen
Fall 1: ein Pärchen wurde kurz nach 21 Uhr von Beamten beim Zigarettenholen an einem Automat gestellt. Die Polizisten verhängten gegen die beiden Personen Bußgelder von je 500 Euro. Das sind 40 Euro mehr als das Bußgeld, das fällig wird, wenn man eine rote Ampel überfährt und dabei einen Sachschaden verursacht (360 Euro) und dabei auch noch Personen gefährdet (zusätzliche 100 Euro).
Fall 2: ein Polizist meldete sich per Telefon bei einem Bürger, um mit ihm einen Gesprächstermin zu vereinbaren. Bei dieser Gelegenheit hörte er im Hintergrund Stimmen und Gelächter, was nach seiner Einschätzung auf eine Party hindeutete. Eine Streife wurde losgeschickt, um den Sachverhalt zu klären – und stellte vor Ort tatsächlich vier Personen fest, die in gemeinsamer Runde ein paar Bier tranken. Die Beamten verhängten vier Bußgelder gegen die Anwesenden in Höhe von jeweils 250 Euro. (rk)
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