Die neue Corona-Landkarte der EU: Reisebeschränkungen, Tests und der Impfpaß
Brüssel. Im Zuge immer neuer Restriktionen nimmt die neue Europa-Landkarte im Corona-Zeitalter Konturen an. Sie ist voller Grenzen, Kontrollen und Beschränkungen der Bewegungsfreiheit – mit der Reisefreiheit, einem der zentralen Werte der EU, ist es wohl vorbei. Abonniere jetzt: >> Die starke Stimme für deutsche Interessen
EU-Ratschef Charles Michel erklärte jetzt nach einem EU-Videogipfel programmatisch, es müsse Reisebeschränkungen für „nicht essentielle Reisen“ geben. Außerdem soll der EU-Impfpaß kommen, Geimpften aber – vorerst – noch keine Vorteile etwa beim Reisen bringen. Wegen der neuen, ansteckenderen Virusvarianten seien die Mitgliedstaaten sehr besorgt. Deshalb müßten die Beschränkungen aufrechterhalten und in einigen Fällen womöglich verschärft werden.
„Von allen nicht unbedingt notwendigen Reisen sollte dringend abgeraten werden, sowohl innerhalb eines Landes als auch grenzüberschreitend“, sekundierte auch EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen.
Die Möglichkeit von Einreisebeschränkungen sollten sowohl für Bürger aus Nicht-EU-Staaten als auch für Personen aus „Hochrisikogebieten“ innerhalb der EU geschaffen werden. Laut von der Leyen soll eine neue Kategorie von „dunkelroten Zonen“ eingeführt werden, in denen das Coronavirus sehr verbreitet sei. Von Personen, die von diesen Zonen aus verreisen wollten, könnte vor der Abreise ein Test verlangt werden sowie Quarantäne nach der Ankunft. (tw)
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