Die Fleischtöpfe der Öffentlich-Rechtlichen: Üppige Doppel- und Dreifachgehälter beim RBB

Die zum Teil extrem hohen Gehälter, die leitende Medienmanager kassieren – und die von den Steuerzahlern mit ihren GEZ-Gebühren finanziert werden müssen – sorgen immer wieder für Unmut in der Öffentlichkeit. Unvergessen ist insbesondere der Skandal um die frühere RBB-Intendantin Patricia Schlesinger.

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Diese bringt auch nach ihrem Abgang im Sommer 2022 immer wieder die Gemüter gegen sich auf. Jetzt sickerte durch, daß während ihrer Amtszeit als Intendantin Vertraute aus ihrem Umfeld zum Teil doppelte und dreifache Gehälter kassierten, während andere Mitarbeiter gehen mußten.

Konkret geht es nach jüngsten Berichten um einen früheren Juristischen Direktor und eine ehemalige Programmdirektorin, die zusätzlich zu ihrer Tätigkeit beim RBB dank Schlesinger noch weitere lukrative Posten bei anderen ARD-Sendeanstalten erhielten.

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Das Jahresgehalt des Juristischen Direktors soll bereits beim RBB mehr als 200.000 Euro plus Pauschalen und Aufwandsentschädigungen betragen haben. 2019 übernahm er dann den eigens geschaffenen Posten eines Rundfunkdatenschutzbeauftragten für fünf GEZ-Sender – während er noch volle zwei Jahre lang sein außertarifliches RBB-Gehalt in Höhe von monatlich mehr als 18.000 Euro erhielt. Mit dem Ende seines Vertrages bezog er danach sein vertraglich zugesichertes Ruhegeld in Höhe von rund 12.000 Euro monatlich. Zusätzlich zum Ruhegeld habe er „Einkünfte aus selbständiger und nichtselbständiger Tätigkeit oder/und anderer Versorgungsleistungen bis zu 90 Prozent des Nettobetrages aus der zuletzt vereinbarten Gesamtvergütung“ beziehen können, heißt es dazu in einem aktuellen Bericht des RBB.

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Zu ähnlichen Doppel- und sogar Dreifachzahlungen kam es offenbar im Fall der ehemaligen RBB-Programmdirektorin, die 2016 ebenfalls den Sender verließ und dann Professorin für Journalismus wurde. Ihr RBB-Monatsgehalt von 15.600 Euro erhielt sie weiterhin und erhielt außerdem noch eine Abfindung in Höhe von 240.000 Euro. Diese erhielt sie den Angaben zufolge „als Entschädigung für die vorzeitige Beendigung ihrer Amtszeit und den Verlust ihrer Anstellung“. Erst im Dezember 2023 wurde ihre monatliche Ruhegeldzahlung von zuletzt rund 8200 Euro eingestellt – nach sieben Jahren.

Angesichts solcher Summen haben immer weniger Bürger Verständnis dafür, daß sie mit ihren GEZ-Zwangsbeiträgen nicht nur ihre eigene Manipulation durch die Öffentlich-Rechtlichen, sondern auch noch absurd hohe Managergehälter finanzieren sollen. (st) Image by meineresterampe from Pixabay/Gemeinfrei Fordern Sie hier ein kostenloses Leseexemplar des Deutschen Nachrichtenmagazins ZUERST! an oder abonnieren Sie hier noch heute die Stimme für deutsche Interessen!

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