Die Dämme brechen: Zuwanderung so hoch wie zuletzt 2016
Nürnberg. Die Zuwanderung sprengt jetzt alle Rekorde und weckt schlimmste Erinnerungen an den „Flüchtlings“-Ansturm von 2015/16. Laut dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) kamen im Oktober mit 23.918 Ausländern, die Erstanträge auf Asyl gestellt haben, so viele nach Deutschland wie seit sechs Jahren nicht mehr. Lediglich im November 2016 war diese Zahl mit 24.574 knapp übertroffen worden.
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Nicht mitgezählt sind dabei die hunderttausende Ukraine-Flüchtlinge, die keinen Asylantrag zu stellen brauchen, sondern sofort einen Schutztitel und Grundsicherung erhalten.
Im Vergleich zum Vormonat stieg die Zahl der Asylbewerber, die zu deutlich mehr als der Hälfte aus den islamischen Ländern Syrien, Afghanistan, und Türkei kommen, um 28 Prozent an. Im Vergleich zum Oktober des Vorjahres waren es sogar 80 Prozent mehr. Städte und Kommunen sind am Rande ihrer Aufnahmefähigkeit. Das Sozialamt Neukölln mußte wegen des Asyl-Ansturms gar vorübergehend schließen.
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Weil das Abschieberisiko besonders gering, die Verfahren langwierig und die Sozialleistungen besonders hoch sind, ist Deutschland nach wie vor das mit Abstand beliebteste europäische Einwanderer-Zielland.
Und noch eine Zahl: von den 300.000 ausreisepflichtigen Ausländern in Deutschland wurden im vergangenen Jahr lediglich 11.982 abgeschoben – vier Prozent. (st) Foto: Symbolbild Fordern Sie hier ein kostenloses Leseexemplar des Deutschen Nachrichtenmagazins ZUERST! an oder abonnieren Sie hier noch heute die Stimme für deutsche Interessen!
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