Die Dämme brechen: Fast 80 Prozent mehr Asylanten als im März 2022
Nürnberg. Derzeit ist jede neue Statistik des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF) ein Offenbarungseid. Schon seit Monaten enthüllen die Zahlen der Nürnberger Behörde eine beispiellose Zuwanderungskatastrophe, die selbst die Jahre 2015/16 längst in den Schatten stellt.
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Aus der aktuellen BAMF-Statistik für März geht hervor, daß allein im März 25.175 Migranten einen Erstantrag auf Asyl in Deutschland gestellt haben. Das sind 78,1 Prozent mehr als im Vorjahresmonat.
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Damit sind seit Beginn des Jahres 2023 bereits wieder 80.978 Asylbewerber eingewandert – fast eine Großstadt. Weitere 6.655 stellten einen Folgeantrag. Bereits in den ersten beiden Monaten hatten die Werte die Vorjahresmonate deutlich übertroffen. Im Januar waren es 29.072 (+ 111,8 Prozent), im Februar 24.027 (+ 72,7 Prozent).
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Nicht eingerechnet sind in der aktuellen Statistik die Flüchtlinge aus der Ukraine. Diese brauchen in Deutschland keinen Asylantrag zu stellen, füllen die Statistik aber trotzdem. Mit Stand vom 3. April 2023 hielten sich ausweislich des Ausländerzentralregisters 1.060.119 Ukrainer in Deutschland auf. (mü)
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